Selbstmordgedanken nach Trennung und Scheidung

Sind Selbstmordgedanken nach einer Trennung und Scheidung normal ?

Eine Trennung und eine Scheidung sind gravierende Erlebnisse im Leben. Leider bringen diese Erlebnisse auch psychische Probleme wie z . B. Depressionen mit sich. Man hat das Gefühl daran zu zerbrechen. Man empfindet es als eine unüberwindbare Aufgabe, eine Aufgabe ohne Aussicht auf Besserung. Und ja, leider hat der Mensch in solchen Lebenssituationen auch viele negative Gedanken, darunter sind leider auch Selbstmordgedanken. Ein Gefühl der Aussichtslosigkeit tritt ein, man hat das Gefühl oder sagt sich, so möchte ich nicht mehr leben. Dieses Gefühl kann sich über Wochen hinziehen.



Man sagt man brauch etwa 2 Jahre, um eine Trennung zu überwinden oder besser gesagt sie zu akzeptieren und damit ein klein wenig klar zu kommen. Grad Menschen, die eh schon sehr labil sind oder aber nichts anderes kennen als Ihren Partner an der Seite zu haben. Grad diesen Menschen reißt eine Trennung der Boden unter den Füßen weg und sie fallen oft in eine Depression. Nicht nur die radikale Veränderung im Leben, im Alltag, sondern auch das Gefühl der Einsamkeit. Eigentlich will man von jetzt auf gleich alles vergessen, den Ex Partner vergessen, die negativen Gefühle, aber das geht nicht von jetzt auf gleich. Es ist ein längerer und leider schmerzhafter Prozess. Prima ist es, wenn man dann Familie und Freunde hat die einem zur Seite stehen. Denn in der Situation und mit den Problemen sollte man nicht alleine sein.



Man sollte sich immer wieder sagen : " Es gibt auch ein Leben nach der Trennung und Scheidung ." Jedes Ende kann auch ein neuer Anfang sein. Natürlich nicht jetzt, aber irgendwann ist man soweit, das man sich auf eine neue Beziehung einlassen kann. Wenn man die Situation akzeptiert hat und einige Zeit verstrichen ist, kann man anfangen sein Leben neu zu ordnen. Und man kann das Leben auch wieder genießen. Das Leben hat soviel schöne Seiten, man muss nur anfangen wieder genau hinzuschauen. Das Leben ist so vielfältig und abwechslungsreich. Wir erleben kleine und große Niederlagen. Wir sammeln gute und schlechte Erfahrungen. Aber all dies macht unser Leben aus, daraus lernen wir.

Hilfe bei Selbstmordgedanken

Leider zieht einen die Trennung und Scheidung in ein solches Loch, das wir es alleine nicht mehr schaffen. Da man selber so voller Trauer, Wut, Schmerz und negativen Gedanken wie Selbstmordgedanken ist, kann man sich selber oft nicht mehr helfen. Dann ist es ganz wichtig das man seine Familie oder Freunde hat, denen man sich anvertrauen kann. Aber wenn man so voller Hoffnungslosigkeit ist und wirklich darüber nachdenkt diese Schritte zu gehen, sollte man nicht davor zurückschrecken und sich professionelle Hilfe holen.



Diese Personen zeigen einem oft die Situation aus einer anderen Perspektive und geben einem Auswege aus der Hoffnungslosigkeit. Sie machen einem Mut wieder nach vorne zu schauen. Sich Hilfe zu holen ist kein Zeichen von Schwäche. Sich einzugestehen das man Hilfe braucht und sich dann Hilfe zu holen ist eher ein Zeichen der Stärke. Ganz wichtig ist halt, das betroffene Personen über die Gedanken reden und auf keinen Fall damit alleine sind.




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Partner droht mit Selbstmord

Manchmal kommt es bei betroffenen Personen auch mal zu Kurzschlussreaktionen, wie z. B. der Androhung von Selbstmord. Oft wird diese Aussage auch taktisch eingesetzt, um den Partner noch umzustimmen, was natürlich nicht in Ordnung ist. Das ist eine Art von emotionaler Erpressung und führt leider zu nichts gutem, sie schadet einer Beziehung nur. Allerdings sollten solche Äußerungen immer ernst genommen werden und nicht einfach ignoriert werden. Am besten Sie informieren die Familie oder Freunde dieser Person. Solche Äußerungen sind oft ein Hilfeschrei und sollten in jedem Falle ernst genommen werden.

Leben ohne Selbstmordgedanken

Dem Partner mit Selbstmord zu drohen oder nach einer Trennung und Scheidung solche negativen Gedanken zu haben, hilft einem niemals weiter. Durch die Trennung und Scheidung fällt man in ein so tiefes Loch von Trauer, Wut, Enttäuschung . Man schafft es manchmal nicht, da wieder alleine raus zu kommen. Wenn man einfach keine Besserung sieht und diese Gedanken da sind, sollte man sich professionelle Hilfe holen. Mit Hilfe einer Psychologin oder vielleicht einer Selbsthilfegruppe lässt sich die Trennung auch besser bewältigen. In jedem Fall muss der Betroffene wieder lernen positiv nach vorne zu schauen.

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