Umgang mit Depressionen

Der Umgang mit Depressionen – eine Krankheit zwischen Selbstzweifeln, Selbstmord und Tabu

Depressionen – eine weit verbreitete Krankheit, wahrscheinlich weiter, als man annimmt und trotzdem noch immer ein Tabuthema. Dabei kommen diese vor allem im Berufsleben vor. Sowohl die Betroffenen selbst, als auch Angehörige oder Freunde schweigen diese nicht selten tot.



Warum?



Tatsächlich ist die Meinung verbreitet, dass diejenigen, die an Depressionen leiden, nicht so belastbar sind, wie gesunde Menschen. Sie gelten als weniger stressresistent und in der Folge auch als weniger leistungsstark. Demzufolge spricht man nicht über Depressionen. In Deutschland bezeichnen jedoch genau diese einen der häufigsten Gründe für eine eintretende Berufsunfähigkeit.



Betroffene fallen in ein Loch der Antriebslosigkeit, sie leiden an fast unbegrenzter Negativität. Nur der Betroffene selbst kann sich jedoch aus diesem Strudel befreien. Angehörige, Freunde, selbst Ärzte können nicht mehr tun, als die Weichen in die richtige Richtung stellen, mit Rat und Tat zur Seite stehen und helfen. Aber: Besiegen muss die Krankheit jeder für sich allein.



Eine Diagnose der Krankheit erfolgt ausschließlich über die Symptome und deren Verlauf. Um eine Depression zu behandeln, kommen in den meisten Fällen Antidepressiva zum Einsatz. Allerdings sollte man sich der negativen Auswirkungen beim Einsatz bewusst machen. Leidet ein Patient an der Krankheit, so liegt die Wahrscheinlichkeit einer Medikamentenverweigerung bei rund 50 Prozent. Da es bei der Einnahme von Antidepressiva zu gravierenden Nebenwirkungen kommt, wird immer mehr nach alternativen Heilverfahren gesucht. Beim Umgang mit Depressionen ist es zumeist sinnvoller, die Ursache bzw. den Auslöser für die Krankheit herauszufiltern und zu bekämpfen, als lediglich die Symptome mit Hilfe von starken Medikamenten zu unterdrücken.

Risikofaktoren und Ursachen der Krankheit

Tatsächlich gibt es keine pauschale Möglichkeit einer Ursachenangabe bei einer vorliegenden Depression. Aspekte bezüglich der körperlichen Verfassung, der genetischen Bedingungen und auch der psychischen müssen dabei berücksichtigt werden. Hinzu kommen die Möglichkeit von unterschiedlichen Krankheiten, aber auch das Vorliegen einer schwierigen Lebenssituation und ein besonders hoher Stresslevel. Auch diese Dinge können ursächlich für den Ausbruch der Krankheit sein. Dabei ist oftmals nicht ein Faktor ausschlaggebend, sondern das Zusammenspiel mehrerer Umstände. Bis heute gibt es keine wissenschaftlich fundierte Aussage über eindeutige Ursachen zum Auftreten einer Depression.

1. Körperliche Ursachen können sein:

  • eine Störung des Hirnstoffwechsels,
  • vorliegende Krankheiten (wie beispielsweise Parkinson, Tumore, Schilddrüsenunterfunktion etc.)
  • unterschiedliche Hormonstörungen
  • anhaltende Schmerzen
  • chronische Erkrankungen, sowie
  • schwerwiegende Infektionen ( wie beispielsweise HIV)

2. Psychische Ursachen können sein:

  • der Verlust eines geliebten Menschen

  • ein traumatisches Ereignis (wie beispielsweise Missbrauch)
  • eine finanzielle Notsituation
  • Konflikte innerhalb der Familie
  • die soziale Isolation, oder auch
  • Stress und psychischer Druck

Wie erkennt man eine Depression? Welche Symptome gibt es?

Ein besonders eindeutiges Anzeichen für eine Depression stellt die ständige Frustration und die hohen, oftmals absolut unrealistischen Erwartungen an die eigene Person dar. Dies kann die Entwicklung von einer Niedergeschlagenheit, die vielleicht durch einen Verlust entstanden ist, bis hin zu einer tiefen, unüberwindbaren Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit zur Folge haben. Dieser Gefühlszustand geht nicht selten mit übermäßigem Stress einher. Dieser Zustand wirkt sich nachhaltig negativ auf die persönlichen Denkweisen, Motivationen und schließlich auch die Verhaltensweisen aus. Die Krankheit beeinflusst somit das ganze Leben des Betroffenen.

1. Psychische Symptome können sein:

  • das Gefühl, ein absoluter Versager zu sein
  • eine tiefgreifende Frustration
  • das Gefühl der völligen inneren Leere
  • (unnötige)Schuldgefühle
  • zugleich jedoch auch ein Gefühl der Gleichgültigkeit
  • Verspannungen

  • Vergesslichkeit
  • ein sehr geringes Selbstwertgefühl, kaum Selbstbewusstsein
  • Betroffene sind oft unfähig, Dinge zu genießen
  • das Gefühl der Verzweiflung
  • Hoffnungslosigkeit und Hilflosigkeit, ebenso wie
  • eine Erhöhte Aggressivität

2. Physische Symptome können sein:

  • eine anhaltende Müdigkeit
  • Schlafstörungen

  • das häufige Auftreten von Erkältungen
  • Kopfschmerzen, die aufgrund von Verspannungen entstehen (können)
  • kein bzw. kaum Appetit
  • Erschöpfungszustände
  • Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren
  • Drogenmissbrauch
  • häufiges Fehlen auf Arbeit

3. Soziale Symptome können sein:

  • Betroffene ziehen sich aus der Gesellschaft zurück
  • Probleme in der Ehe und Familie
  • Einsamkeit

Tipps, um eine Depression zu vermeiden

1. Ernährung

Eine gesunde Ernährung, regelmäßig Obst und Gemüse, Fisch und nur hochwertige Pflanzenöle bilden eine gute Grundlage, um der Krankheit vorzubeugen. Dies gilt insbesondere auch für besonders stressige Zeiten. Alkohol sollte möglichst gar nicht verzehrt werden, rauchen sollten Sie möglichst wenig.

2. körperliche Bewegung

Genauso wichtig wie eine ausgewogene Ernährung ist die regelmäßige körperliche Betätigung – und sei es auch nur der tägliche Abendspaziergang. Frische Luft tut Ihnen nicht nur gut, sondern stärkt zudem das Immunsystem.

3. die Einnahme von Vitalstoffen

Zudem wichtig ist ein ausgeglichener Vitalstoffhaushalt, machen Sie sich diesen fakt bewusst. Sie könnten ein natürliches Vitalstoffkonzentrat verwenden, welches Omega-3, L-Carnitin und B-Vitaminen versetzt ist. Dabei können die Vitalstoffe aus Säften wesentlich schneller und besser vom Körper verwertet werden als aus Tabletten oder Pulver.

4. eine gesunde Lebensweise

Fehler sind dazu da, um gemacht zu werden und daraus zu lernen. Eine einfache und doch wahre Lebensweisheit. Jeder macht Fehler, denn das liegt nun einmal in der Natur des Menschen. Konzentrieren Sie sich auf realistische Ziele, nicht auf Dinge, auf die Sie ohnehin keinen Einfluss haben.

5. entspannen Sie sich

Stress beherrscht unseren heutigen lebensalltag, reduzieren Sie diesen, indem Sie beispielsweise einmal in der Woche in die Sauna gehen oder zum Yoga.


Fazit zum Umgang mit Depressionen

Wenn man selber oder der Partner an Depressionen leidet, ist es wichtig, sich mit den ganzen Sympthomen auseinanderzusetzen. Es ist wichtig die Depressionen als eine Krankheit anzuerkennen. Und in jedem Fall sollte man sich professionelle Hilfe holen. Vertrauen Sie sich in jedem Fall jemandem an. Es tut gut darüber zu reden und es hilft.

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